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Darm - Wächter des Immunsystems

Von Caroline Katzenbach


Dass die Vorgänge im Darm weitreichende Folgen für unsere Gesundheit haben, ist zwar bekannt, aber nicht populär. Denn wer spricht schon gern über das ungeliebte Thema Verdauung?


"Der Tod sitzt im Darm" lautet eine vielzitierte These alternativer Therapeuten. Gemeint ist nicht ausschließlich der Darmkrebs, wie man zunächst annehmen könnte, sondern eher die Vernachlässigung der physiologischen Gegebenheiten der Darmflora und deren Störungen. Diese können weitreichende Folgen für den Organismus haben.


Der Darm ist Teil unseres Abwehrsystems


Unsere Darmflora ist durchsetzt mit physiologischen Bakterien. Sie leben mit uns in einer Symbiose. Das heißt, es ist völlig normal, dass diese Mikroorganismen im Darm vorhanden sind, denn sie helfen uns bei der Verdauungsarbeit. Auch die Besiedlung mit Pilzen ist bis zu einem gewissen Grad normal. Erst ein Ungleichgewicht, hervorgerufen durch hohe Konzentrationen von Bakterien und Pilzen, ist bedenklich. Denn dann kommt es zur Störung der Verdauungsvorgänge und die Darmflora gerät in "Unordnung" (Dysbiose). Dies kann durchaus gefährlich werden, schließlich ist der Darm ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems: Die Peyerschen Plaques im Darm sind Teil des lymphatischen Systems, dass vor allem für die Abwehr verantwortlich ist.


Wie macht sich eine gestörte Darmflora bemerkbar?


Eine unausgewogene, kohlenhydratreiche und ballaststoffarme Ernährung, Antibiotika, Stress und eine Reihe weiterer Faktoren können zur Störung der Darmflora und Darmmotilität (unwillkürliche Bewegung des Darms) führen. Die Folgen sind: Verstopfung, Völlegefühl, wechselnde Stühle (mal hart, mal breiig mal häufiger Stuhlgang, mal gar nicht), Blähungen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und erhöhte Infektanfälligkeit.


Als Beispiel für die Rückwirkung von Darmproblemen auf andere Organe gilt die Verstopfung. Denn liegt der Stuhl zu lange im Darm, entsteht Fäulnis und es werden Fuselalkohole gebildet, die die Arbeit der Leber beeinträchtigen - im Blutbild sind erhöhte Leberwerte nachweisbar.


Gesunder Darm durch Darmsanierung


Betroffenen Patienten kann in der Regel sehr gut geholfen werden, indem der Darm wieder "aufgeforstet" wird. Dies ist durch eine Symbioselenkung - auch Darmsanierung genannt - möglich. Hierbei wird die physiologische Keimbesiedlung des Dick- und Dünndarmes wiederhergestellt; Darmschleimhautpassage und Darmbewegung normalisieren sich. Dies kann bereits durch ausgewogene Ernährung und/oder diätetische Maßnahmen (durch eine individuelle Ernährungsberatung, je nach Keimbesiedlung) erreicht werden. Eine gesunde Darmflora kann aber auch durch die Gabe von physiologisch im Darm vorkommenden Bakterien oder eine Darmreinigung zum Beispiel durch Anwendung der Kolon-Hydro-Therapie (Spülung des Enddarms mit Wasser) erzielt werden. Grundsätzlich ist eine Ernährungsumstellung zu empfehlen.


   
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