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Spurenelemente des Lebens – Eisen

Von Caroline Katzenbach


Sie sind wichtig für unseren Stoffwechsel und doch kommen sie nur in geringen Spuren in unserem Körper vor. Erfahren Sie in dieser Artikelreihe alles über Spurenelemente, deren Wirkung und Vorkommen.


Eisen ist das Spurenelement, das noch am häufigsten in unserem Körper vorkommt. Bereits die Ägypter, Griechen und Römer der Antike wussten um den Wert des Eisens für die Ernährung. Hippokrates empfahl bei Blutarmut Nägel in einen Apfel zu stecken und den Apfel später nach Entfernen der Nägel zu verspeisen. Die Säure löst tatsächlich das Eisen aus dem Nagel und das im Apfel vorhandene Vitamin C fördert wiederum die Aufnahme des Eisens. In der heutigen Zeit gibt es andere Möglichkeiten, sein Eisendefizit auszugleichen, als die hippokratische Methode mit nagelgespickten Äpfeln.


Wozu braucht unser Organismus Eisen?


Hauptaufgabe des Eisens ist der Sauerstofftransport über das Blut zu den einzelnen Zellen. Das macht das Eisen natürlich nicht alleine sondern gemeinsam mit den roten Blutkörperchen und dem Hämoglobin, dem Blutfarbstoff. Die roten Blutkörperchen werden alle 120 Tage ausgewechselt, da sie einem ziemlichen Verschleiß unterliegen. Das in den Blutkörperchen enthaltene Eisen wir wieder verwertet und nur geringe Mengen werden ausgeschieden.


Symptome und Gründe für Eisenmangel


Ein Eisenmangel ist zunächst gar nicht so leicht festzustellen. Erstes unspezifisches Symptom ist Müdigkeit und Abgespanntheit der betroffenen Person. Wenn nicht genügend Eisen im Körperkreislauf vorhanden ist, kann im Blut nicht mehr genügend Sauerstoff transportiert werden, so dass eine Unterversorgung eintritt. Bei schwerem Eisenmangel treten Symptome wie spröde Haut, brüchige Haare, Mangel an körperlicher Leistungsfähigkeit, rissige Fingernägel sowie Entzündungen an Zunge und Speiseröhre auf.


In den meisten Fällen reguliert der Körper die Eisenaufnahme von alleine, wenn keine schweren Blutungen auftreten. Bei regelmäßigen Blutspendern und Frauen aufgrund der Mensis kann ein relativer Eisenmangel festgestellt werden. Aufgrund des geringeren Speichers an Eisen können diese Personengruppen leicht in einen echten Eisenmangel hineingeraten.


Da der Eisenbedarf in der Schwangerschaft erhöht ist, wird Eisen hier oft substituiert. Bei Frauen die bereits vor der Schwangerschaft einen Eisenmangel hatten kann es zu Frühgeburten kommen.


Babys, die gestillt werden, sind in der Regel besser mit Eisen versorgt als solche, die mit Flaschen großgezogen werden, da das Eisen aus Kuhmilch nicht so gut verwertet werden kann wie das der Muttermilch. Deshalb ist in industriell gefertigter Babynahrung oft Eisen zugesetzt.


Auch durch Wechselwirkung mit anderen Lebensmitteln kann es zu einer verminderten Eisenaufnahme kommen: Phytin aus Vollkorngetreide ist verantwortlich dafür, dass das Eisen aus Vollkornmüsli oder -brot nur ungenügend aufgenommen werden kann. Ein Tipp um diese Wirkung zu umgehen ist das Einweichen des Müslis, wodurch ein Teil des Phytins abgebaut wird.


Wie viel Eisen brauchen wir?


Da wir nur wenig Eisen verlieren, ist eine Unterversorgung mit diesem Spurenelement selten. Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird nicht so gut verwertet wie jenes aus Fleisch. Deshalb empfehlen Ernährungswissenschaftler Vegetariern eine vermehrte Eisenaufnahme, die allerdings schon allein dadurch gewährleistet ist, wenn in dieser Ernährungsweise ausreichend Obst und Gemüse zugeführt wird.


Im allgemeinen neigt der Körper dazu, eher zuwenig als zuviel an Eisen aufzunehmen: Der Grund: Eisen im Übermaß trägt dazu bei, freie Radikale zu erzeugen. Dass der Körper sich gegen ein Zuviel an Eisen wehrt, kann man bei Überdosierung an schwarzem Stuhl erkennen.


Ein leichter Eisenmangel lässt sich bereits durch eine Vitamin C Gabe beheben.


Eisenhaltige Lebensmittel


Eisen kommt in der Hauptsache in Fleisch, Getreideprodukten (Hirse, Roggen, Hafer) und verschiedenen Gemüsen (Fenchel, Möhren, Erbsen, Bohnen) vor. Die Eisenaufnahme wird durch Vitamin C erleichtert. Tee und Kaffee hemmen die Eisenaufnahme sowie auch die gleichzeitige Aufnahme von Calcium und Phosphat die Eisenaufnahme nicht begünstigt.



   
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