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Wenn Ärzte und Schamanen aufeinander treffen

von Caroline Katzenbach


Was haben Ärzte, Neurowissenschaftler und schamanische Heiler gemeinsam? Auf einem Kongress in München wurden interessante Ansichten über das Verhältnis Arzt, Heiler und Patient diskutiert!

Im Mai/Juni 2003 fand in München eine Tagung zum Thema "Medizin im Kontext der Kulturen" statt. Unter Anregung und auf den ausdrücklichen Wunsch des tibetischen Oberhaupts, dem Dalai Lama, sollte die Tagung ein Forum darstellen, bei dem die Grenzen zwischen den verschiedenen medizinischen Kulturen überwunden und eine Annäherung stattfinden sollte. So kam es, dass bei der erstaunlichen Vielfalt von Schamanen, Buddhisten, ayurvedischen Heilern, traditionellen Medizinern und Neurowissenschaftlern auf ein und derselben Tagung unter anderem Vorträge zum Verständnis von Medizin, dem Verhältnis von Heiler und Patient und der zwischenmenschlichen Kommunikation zu hören waren.

Das Verhältnis zwischen Heiler und Patient

Der indische Arzt Dr. Pankaj Naram berichtete in einem Vortrag, von der ayurvedischen Herangehensweise an die Verbindung zwischen Arzt und Patient. Schwerpunkt hierbei war, dass der Arzt einen wichtigen Aspekt im Heilungsprozess des Patienten darstellt. Die Sorge des Arztes, seine emotionale Fürsorge, seine Sprache und sein Auftreten seien zu 65% verantwortlich dafür, dass der Heilungsweg des Patienten positiv verläuft. In der ayurvedischen Herangehensweise an die Gesundwerdung des Menschen ist es wichtig zu wissen, dass Heiler und Patient karmisch miteinander verbunden sind. Die geschäftliche Verbindung steht dabei weniger im Vordergrund, als der Anspruch des Arztes für den Patienten verantwortlich zu sein.

Die Bedeutung von Kommunikation

Wie schwierig Kommunikation zwischen Menschen sein kann ist hinlänglich bekannt. Betrachten wir nur die Verständigungsschwierigkeiten zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind oder Vorgesetztem und Angestellten. So war das Thema Kommunikation auf zweierlei Art und Weise wichtig in diesem Kongress: Zum einen war die Bereitschaft zur Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen Grundlage der Veranstaltung, zum anderen wurde die Verständigung zwischen Arzt und Patient thematisiert.
Interessante Parallelen zwischen den Kulturen und neue Aspekte zum Verständnis von neuronalen Verbindungen und Emotionen brachten die Vorträge des Neurophysiologen Professor Ernst Pöppel aus München hervor. Glaube und Vertrauen sind für die Heilung notwendig. Das Gehirn trenne nicht maßgeblich Vernunft und Emotionen, so Professor Pöppel. Dann jede Nervenzelle sei höchstens vier Umschaltstellen von der nächsten entfernt; die Prozesse des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) seien eng mit den hormonellen und immunologischen Prozessen in unserem Körper verbunden. So fördere positive Kommunikation des Arztes mit dem Patienten dessen Heilung. Umgekehrt kann negative Gesprächsführung der Heilung im Wege stehen.


Rituale schaffen Vertrauen

Ein weiterer interessanter Aspekt der Ausführungen von Professor Pöppel galt der Ausübung von Ritualen. Was wir zunächst bestenfalls mit schamanischen Praktiken verbinden können, wie zum Beispiel Tanz und tranceähnlichen Gruppenheilungen, übertrug Pöppel interessanterweise auf die westliche Medizin: Zum einen empfahl er den Patienten kommunikativ einer Gruppierung zuzuführen (Herzpatient, Dialysepatient), damit er sich nicht alleine und diskreditiert fühlt, zum anderen hob er die Macht der Symbole und Rituale hervor, wie sie auch in der westlichen Medizin angewandt werden: Der weiße Kittel, das Abhören mit dem Stethoskop und oder das interessante Gestalten der Rahmenbedingungen (beispielsweise das Sprechzimmer des Arztes oder Heilers) sind maßgeblich am Erfolg der Therapie des Arztes beteiligt. Wo der Patient sich wohl und aufgehoben fühlt, beginnen die ersten Schritte auf seinem Weg zur Heilung.



 



   
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