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Spurenelemente des Lebens – Zink

von Caroline Katzenbach


Zink ist das unterschätzte Spurenelement. Nach Untersuchungen der WHO ist auch für Deutschland von einer Unterversorgung mit Zink auszugehen!

Innerhalb unseres Körperkreislaufes befinden sich im allgemeinen zwei bis vier Gramm Zink. Obwohl das Spurenelement lange Zeit vernachlässigt wurde, ist es doch an der Arbeit vieler Enzyme unseres Körpers beteiligt sowie am Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Unser Säure-Basen-Haushalt ist von einer ausreichenden Zinkversorgung abhängig.

Für an Diabetes erkrankte Menschen ist eine optimale Zinkbalance schon allein deshalb notwenig, da Zink sowohl am Aufbau als auch an der Funktion des Insulins beteiligt ist. Auch andere hormonelle Regelkreise sind vom Zinkhaushalt beeinflusst - so hängt die Fruchtbarkeit des Mannes entscheidend von einer ausreichenden Zufuhr des Spurenelements ab. Unser Immunsystem wird ebenfalls vom Vorhandensein des Zink beeinflusst.

Wie zeigt sich Zinkmangel, wodurch wird er verursacht?

In Ländern des Vorderen Orients kann man am eklatantesten die Wirkung von Zinkmangel beobachten: Er führt zu Kleinwuchs. Das dort als Hauptnahrungsmittel verzehrte Fladenbrot enthält hohe Mengen an Phytin, das die Aufnahme von Zink hemmt. Der Mangel an Zink führt zu Wachstumsstörungen.

In unseren Breitengraden sind Wundheilungsstörungen, Hautkrankheiten, Haarausfall, Unfruchtbarkeit sowie Störungen des Immunsystems mit Zinkmangel in Verbindung zu bringen. Auch psychische Erkrankungen, wie depressive Verstimmungen, werden durch Zinkmangel hervorgerufen, da es an der Produktion von Botenstoffen im Gehirn Anteil hat.

Ein großer Teil unserer Bevölkerung ist mit dem Spurenelement Zink unterversorgt. Schuld hierfür ist zum großen Teil unsere Ernährung. Weizenmehlprodukte sind reich an Phytin und hemmen die Zinkaufnahme. Auch Vollkornprodukte müssen, wie bereits in meinem Artikel über das Spurenelement Eisen dargestellt, über Nacht eingeweicht werden, damit das Phytin entweichen und die Nährstoffe ausreichend aufgenommen werden können. Diäten und Fastenkuren führen gerne zu einem Zinkmangel. Ein zuviel an Calcium kann die Zinkaufnahme ebenfalls behindern. Viele Krankheiten sind auch ein Störfaktor, der mit einem erhöhten Zinkbedarf verbunden ist - vor allem sind hier Aufnahmestörungen im Zusammenhang mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zu nennen.

So viel Zink braucht der Körper

Der menschliche Körper verbraucht tatsächlich nur ein bis zwei Milligramm am Tag. Da das Spurenelement aber vom Körper schlecht verwertet wird, werden 12 Milligramm für Frauen und 15 Milligramm für Männer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen. Wie viel wir tatsächlich benötigen, hängt stark von unserer Ernährung ab. Von Substitution ist grundsätzlich erst einmal abzuraten, weil es auch ein Zuviel an Zink gibt, das die Aufnahme anderer Mineralstoffe und Spurenelemente nachhaltig beeinflusst.

Wo kommt Zink vor?

Bevor wir uns einer Zinksubstitution unterziehen (die immer nur unter Aufsicht von Arzt oder Heilpraktiker geschehen sollte), sehen wir uns doch nach den Nahrungsmitteln um, die uns in ihrer Bioverfügbarkeit eine ausreichende Zinkzufuhr sichern. Nüsse, Käse, Lamm, Schwein, Pute, Getreideprodukte (so sie denn eingeweicht sind), Linsen, weiße Bohnen, Brokkoli, Rosenkohl, Kartoffeln, Vollmilch und Hühnerei enthalten in absteigender Reihenfolge nennenswerte Zinkanteile.

Um die Zinkzufuhr zu verbessern, sollten wir weniger Weißmehlprodukte und dafür mehr Vollkornprodukte essen, letztere allerdings eher mit Natursauerteig, weil dadurch das Phytin, das ja die Zinkaufnahme hemmt, besser abgebaut wird. Außerdem ist Eingekochtes zu vermeiden - frische Produkte sind zu bevorzugen.

 



   
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